Die Bürgerheide bleibt als mit Augenmaß genutztes Naherholungsgebiet erhalten

Von Erwin Bimüller

Vor einigen Wochen erfuhr ich davon, dass die Finsterwalder Stadtverwaltung plant, auf einem 1,3 ha großen Gelände in der Bürgerheide, und zwar auf der Festwiese neben dem Spielplatz, die einigen noch als „Leninhain“ bekannt ist, eine BMX-Radsport- und Skatinganlage zu errichten. Die Anlage, die eine der größten ihrer Art in Deutschland mit weit überregionaler Bedeutung bis hin zum Trainingszentrum für internationale Meisterschaften geworden wäre, sollte in einer sehr stabilen Bauweise (nach Angabe der Projektbetreiber in „Autobahnqualität“) errichtet werden. Sie hätte den derzeitigen Charakter der Bürgerheide vollkommen verändert.

Um es kurz zu machen: Nachdem ein von zwei weiteren Bürger*innen und mir verfasster Offener Brief an die Stadtverordneten ergangen und ein Artikel zu dem Thema in der Lausitzer Rundschau erschienen ist, wurde das Vorhaben in der vorgeschlagenen Form seitens der Finsterwalder Stadtverordneten abgelehnt.

Offener Brief und Zeitungsinterview erfolgten als parteiunabhängige Initiative, der Finsterwalder Ortsverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN steht jedoch ausdrücklich hinter der Haltung, wie sie im Offenen Brief zum Ausdruck kommt. So etwas hat immer zwei Seiten, und wir bedauern außerordentlich, dass die Vorhabensidee nun offenbar nicht zum Tragen kommt. BMX-Radsport in Finsterwalde, ja gern, aber eben nicht an diesem Standort.

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